Kurz: JüL – unser pädagogisches Herzstück für individuelle Förderung und starke Gemeinschaft
An der Grundschule Wehringhausen lernen Kinder nicht strikt nach Jahrgangsstufen getrennt, sondern in altersgemischten Lerngruppen. Jüngere und ältere Kinder begleiten und unterstützen sich gegenseitig – ein Prinzip, das nachweislich sowohl die fachliche als auch die soziale Entwicklung fördert.
Dieses Konzept orientiert sich am Schulischen Referenzrahmen (2.2.1) und ermöglicht es uns, jedes Kind in seiner gesamten Persönlichkeit wahrzunehmen und gezielt zu fördern.
Schulanfänger und Zweitklässler lernen gemeinsam. Ältere Kinder übernehmen Verantwortung, jüngere profitieren von erfahrenen Lernpartnern.
In der Weiterführungsphase vertiefen die Kinder ihr Wissen und bereiten sich gemeinsam auf den Übergang zur weiterführenden Schule vor.
Die Vorteile des jahrgangsübergreifenden Lernens auf einen Blick:
Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo und Fortschritt – ohne Druck durch einheitliche Jahrgangserwartungen.
Ein Verbleib von bis zu drei Jahren in der Schuleingangsphase bedeutet Stabilität: Die Kinder bleiben in ihrer vertrauten Gruppe.
Die Kinder knüpfen Kontakte zu Kindern verschiedener Entwicklungsstufen – sie lernen miteinander und voneinander.
Ältere Kinder übernehmen Vorbildfunktion. Jüngere erleben, was sie noch erwartet – Lernen durch Beobachten und Nachahmung.
Der Unterricht schafft Raum für eigenverantwortliches Lernen: individuelle Lernwege, gezielte Förderung und ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung.
Die jahrgangsgemischte Gruppe setzt die altersgemischten Erfahrungen aus dem Kindergarten fort – ein sanfter, vertrauter Übergang.
„Alle lernen von- und miteinander.“
Leitgedanke des JüL-Konzepts an der GS Wehringhausen