Individuelles, selbstgesteuertes Lernen während des Schultages – statt klassischer Hausaufgaben
An der Grundschule Wehringhausen gibt es keine klassischen Hausaufgaben. Stattdessen haben alle Kinder feste Lernzeiten im Stundenplan: feste Unterrichtseinheiten, in denen sie individuell, eigenverantwortlich und in ihrem eigenen Tempo arbeiten.
Dieses Konzept fördert selbstgesteuertes Lernen, stärkt die Konzentrationsfähigkeit und entlastet gleichzeitig die Familien – denn das Lernen bleibt in der Schule.
Schulanfänger und Zweitklässler entwickeln schrittweise Routinen für das selbstständige Arbeiten und lernen, ihre Zeit bewusst einzuteilen.
Dritt- und Viertklässler vertiefen ihr eigenverantwortliches Arbeiten, setzen sich zunehmend selbstständig Ziele und dokumentieren ihre Fortschritte.
Was Lernzeiten von klassischen Unterrichts- oder Hausaufgabenphasen unterscheidet:
Lernzeiten ersetzen klassische Hausaufgaben vollständig. Das Lernen findet in der Schule statt – entlastet Familien und schafft Freizeit nach dem Schultag.
Jedes Kind arbeitet an Materialien und Aufgaben, die seinem aktuellen Lernstand entsprechen – differenziert und auf das Kind abgestimmt.
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich zunehmend selbstständig eigene Lernziele und übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess.
Kinder dokumentieren ihre Lernfortschritte regelmäßig. Das Lerntagebuch macht Entwicklung sichtbar – für das Kind, die Lehrkraft und die Eltern.
Die Lehrkraft steht während der gesamten Lernzeit als Ansprechperson bereit – für Fragen, individuelle Unterstützung und gezieltes Feedback.
Ein einheitlicher Ablauf in allen Klassen gibt den Kindern Orientierung und Verlässlichkeit – Routine als Grundlage für konzentriertes Arbeiten.
„Eigenverantwortliches und selbstgesteuertes Lernen –
ein Fundament für lebenslanges Lernen.“
Leitgedanke der Lernzeiten an der GS Wehringhausen